» „Und sie brennt doch -
150 Jahre Friedrich Stoltzes ‚Frankfurter Latern‘ “

Am 3. November 1860 erschien die erste Ausgabe von Friedrich Stoltzes „Frankfurter Latern“. Immer samstags gab es das „heiter-satyrische, humoristisch-lyrische, kritisch-räsonnierende und ästhetisch-annocierende Wochenblatt, wo die Woch´ zehn Tage hat“. Es erschien bis 1893 in nsgesamt über 1.400 Ausgaben und kann so mit Fug und Recht als Stoltzes Hauptwerk bezeichnet werden.

Titelleiste der Frankfurter Latern

Mario Gesiarz erzählt die Geschichte der satirischen Wochenzeitung, die bereits nach kurzer Zeit Verboten und Verfolgung ausgesetzt war. Überrascht nimmt man zur Kenntnis, welche Vielfalt an Themen Friedrich Stoltze mit viel Witz und Phantasie bearbeitete. Und bei so manchen Gedichten stellt man verblüfft fest, wie aktuell dieser Stoltze auch heute noch ist: sei es bei der Betrachtung der agierenden Politiker, der Bankenkrise, der Lebensmittelskandale oder vielen anderen Themen.

Wer den politischen Satiriker Friedrich Stoltze kennen lernen möchte, kommt an diesem Programm nicht vorbei. Das Blatt war für den gesamten deutschsprachigen Raum gedacht und erschien vorwiegend in Hochdeutsch – allerdings immer mit einem mundartlichen Element.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums entstand dieses Programm und wurde in Zusammenarbeit mit der Stoltze-Stiftung der Frankfurter Sparkasse am 3. November 2010 uraufgeführt.

 

Seitenanfang nach oben!