» „Die Lieb` is e verdeiwelt Ding“

Liebe, Blues un Herzgebobbel

„Die Lieb‘ is e verdeiwelt Ding - Liebe, Blues un Herzgebobbel“ heißt das neue Programm von REZI*BABBEL, dem Frankfurter Mundart-Rezitations-Theater.

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Wie könnte es anders sein: Es geht um die Höhen und Tiefen der Liebe. Wie ewig jung dieses Thema ist, beweist der zeitgenössische Mundart-Blues, gesungen von Rainer Weisbecker, genauso wie die von Mundart-Rezitator Mario Gesiarz vorgetragenen Texte aus dem 19. Jahrhundert. Dabei ist es den beiden gelungen, nur Lieder und Texte zusammenzustellen, die in REZI*BABBEL-Programmen bisher noch nicht vorgekommen sind.

Mario Gesiarz als Fraa Mayer

Mario Gesiarz als Fraa Mayer, Foto: Wolfram Breitkreuz

Die großen und kleinen Katastrophen der Liebe haben im Blues bekanntermaßen schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Werden diese Lieder aber in (Frankforder-) Mundart gesungen, bekommen sie einen ganz besonders tiefen Ausdruck. Mundartdichter und Liedermacher Rainer Weisbecker beweist das schon seit vielen Jahren immer wieder neu.

Mundartrezitator und Theatergründer Mario Gesiarz hat zahlreiche neue alte Texte zusammengetragen, alle bisher noch nicht in seinen Programmen vertreten. Friedrich und Adolf Stoltze kommen genauso vor wie Karl Ettlinger, Franziska Zilcher-Oppel, Georg-Wilhelm Pfeiffer, E. H. A. Hallenstein und Max-Leopold Langenschwarz. Paradestücke sind der von Friedrich Stoltze für die Fastnacht geschriebene Briefwechsel zwischen „Käthchen und dem Friederich“ sowie der wiederentdeckte Text „Ich, die Fraa Mayer odder e‘ merkwürdig Verzählung von mei‘m Mann seiner Tapferkeit“ von Max-Leopold Langenschwarz (1806 in Rödelheim geboren, 1867 in New York verschollen).

Rainer Weisbecker singt zur Gitarre

Rainer Weisbecker hat den Blues, Foto: Wolfram Breitkreuz

Dass „moderner“ Blues und „alte“ Mundart wunderbar zusammenpassen, haben Rainer Weisbecker und Mario Gesiarz u.a. schon mit ihren Programmen „Stoltze meets the Blues“ und „Ach Fräulein, forchbar wallt mei Blut“ bewiesen. Auch hier spielte die Liebe immer eine Rolle. Jetzt also ein Programm nur zu diesem Thema. Kurzweilig, skurril und hundert Prozent Mundart.

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